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Konzept des PESI-Seminars

 

Inhalte

Sexualbezogene Internet-Angebote haben in der Pädagogik bislang vornehmlich eine Frage aufkommen lassen: Wie können wir Kindern und Jugendlichen wirkungsvoll den Zugang versperren. Im Zentrum des Seminars steht die den praktischen Verhinderungs-Maßnahmen vorgeordnete Frage: Wie lassen sich vorfindbare sexualbezogene Internet-Angebote eigentlich pädagogisch-psychologisch bewerten? Dass eine pauschale Negativ-Bewertung vermutlich ebenso schwer zu begründen sein wird wie eine pauschale Positiv-Bewertung - das legt schon allein die Vielfalt der verfügbaren Angebote nahe.

In Kleingruppen (2-3 Personen) sollen deswegen ausgewählte sexualbezogene Internet-Angebote wie WWW-Sites, Newsgroups, Mailinglisten und Chat-Channels empirisch untersucht werden. Beurteilungsgrundlage sind dabei die fünf wichtigsten sexualpädagogischen Ansätze

  1. traditionell-religiös
  2. gesellschaftskritisch-emanzipatorisch
  3. bürgerlich-vermittelnd
  4. individual-emanzipatorisch
  5. skeptisch-bildungstheoretisch

Diese fünf Ansätze werden auf ihre Wertoriertierungen, ihre lerntheoretischen Grundlagen sowie ihre empirische Anwendbarkeit hin analysiert und dann den Evaluations-Studien zugrunde gelegt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer üben sich in selbständiger Internet-Nutzung und arbeiten aktiv in Kleingruppen zusammen, um ihre Forschungsprojekte zu realisieren. Die Projekt-Ergebnisse werden auf der Seminar-Homepage im WWW publiziert.

 

Spielregeln/Scheinkriterien

  1. Regelmäßige Teilnahme
    Kein unentschuldigtes Fehlen!
    Entschuldigungen rechtzeitig per Mail an mich.
  2. Aktive Beteiligung
    Zuverlässige und pünktliche Erledigung der Einzel- und Gruppenaufgaben. Bei inhaltlichen oder technischen Problemen rechtzeitig mailen oder anrufen (Betreuung n.V.).
  3. Engagierte Team-Arbeit
    Wechselseitige Erreichbarkeit im Team sicherstellen und gemeinsam arbeiten.
  4. Schein-Kriterien
    1., 2., 3.  sollten erfüllt sein.
    Die Scheinvergabe erfolgt nach Abgabe einer Datei mit dem in wissenschaftlichem Stil geschriebenen Bericht des realisierten Forschungsprojektes (Aufbau in Form eines Zeitschriften-Artikels).
    Hat der Bericht inhaltliche und/oder formale Schwächen besteht die Möglichkeit zur Nachbesserung.